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Windpark Druiberg vom Fallstein aus gesehen

Wir können sämtliche benötigten Energien (Strom, Wärme, Verkehr) aus heimischen erneuerbaren Quellen gewinnen.  Das gilt global und lokal.

Der Windpark Druiberg in dem 970-Seelen-Städtchen Dardesheim im Landkreis Harz erzeugt schon heute 40 mal mehr Strom als alle Einwohner der Stadt jährlich benötigen.

Die Photovoltaik-Dächer in Dardesheim, die u.a. der Windpark-Gruppe gehören, produzieren rund ein Drittel des Stroms aller Dardesheimer Haushalte.

Die in Dardesheim diskutierte Wärmeversorgung aus heimischer Biomasse soll so ausgelegt werden, dass damit die gesamte Heizenergie für die Stadt bereitgestellt wird. Eine entsprechende Studie der Technischen Universität Braunschweig wurde im Jahr 2006 erarbeitet.

Benzin und Diesel können durch heimische, regenerative Kraftstoffe abgelöst werden und dies bereits heute zu günstigen Kosten. Die örtliche Tankstelle „baute“ beispielsweise zwei Diesel-PKW der WDG-Geschäftsführung auf Rapsöl um. Ein weiterer Dienstwagen mit Elektrobetrieb fährt ausschließlich mit Wind- und Solarstrom.

Alle vorgenannten Aktivitäten sind zusammengefasst im „Energiepark Druiberg“. Das Projekt erfreut sich großer Zustimmung nicht nur in Dardesheim, sondern auch in den weiteren Gemeinden rund um den Druiberg. Viele private Besucher, Vereine, Politiker oder Geschäftsleute lassen sich regelmäßig die Anlagen erklären und nehmen Anregungen mit. Die Wege im Windpark werden inzwischen von naherholungsuchenden Wanderern, Joggern oder Radfahrern benutzt – auch auf einen Kaffee zu benachbarten Gaststätten oder zum Wasserschloss Westerburg.

Auch viele internationale Besucher besuchten den Energiepark, beispielsweise am 16.06.2006 der indische Minister für Erneuerbare Energien, Vilas Muttemwar. Im Auftrag des „Fördervereins Stadt Dardesheim e.V:“ richten zur Zeit über 70 ABM-Kräfte auf der ehemaligen russischen Radarstation auf dem Druiberg einen Informationspunkt für Erneuerbare Energien ein. In der Nähe soll 2008 auch eine Enercon-Windkraftanlage mit Besucherplattform als Anziehungspunkt für Touristen erstellt werden.

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Dardesheim Luftaufnahme

Die Stadt Dardesheim und die Gemeinde Aue-Fallstein haben in den vergangenen Jahren das Entstehen des Energieparks intensiv unterstützt. Es besteht das Ziel, Dardesheim zur „Stadt der Erneuerbaren Energien“ auszubauen. Sämtliche verbrauchte Energie soll aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Die wirtschaftlichen Vorteile zeigen sich bereits: Neben dem 8-Mann-starken Enercon-Stützpunkt in Dardesheim sind weitere neue Arbeitsplätze in Dardesheim und z.B. im Nachbarort Rohrsheim entstanden.

Erneuerbare Energien erhöhen die regionale wirtschaftliche Wertschöpfung, verhindern Geldabflüsse ins Ausland, schaffen bei uns Arbeitsplätze, verbessern unsere Wirtschaftskraft und Energiesicherheit, reduzieren damit internationale Konflikte um knapper werdende Rohstoffe und sichern damit nachhaltig auch den Frieden in unserer Heimat.